Teil eines Werkes 
2. Th., 3. Bdchn (1829)
Entstehung
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wieder verließen. Auf dem weſtlichen Ufer ſahen wir an der Muͤndung des Kanales von Damanbur das bekannte Rahamanis; der Kanal iſt bloß zur Zeit, wo der Nil anwaͤchſt, ſchiffbar.

Fuah, dieſem Kanale gegenuͤber, war eine be⸗ trächtliche und bluͤhende Stadt. Die Europaͤer hatten da Handelshaͤuſer errichtet; aber durch harhariſche Sorgloſigkeit der aͤgyptiſchen Tyrannen haͤufte ſich der, Schlamm im Kanale ſo an, daß dieſer nicht mehr be⸗ fahren werden konnte, und der Handel nach Ra⸗ ſchid wanderte. Fuah verlor deßwegen viel von ſei⸗ nem alten Glanze und Umfange; der groͤßte Theil ſei⸗ ner alten Gebaͤude zerfaͤllt in Truͤmmer. Die um Fuah liegenden Gefilde ſind ſehr fruchtbar.

Mir ſcheint Fuah das alte Naukratis zu ſeyn, welches die Mileſier erbaut haben, und das Vaterland des beruͤhmten Grammatikers Athenaͤus iſt.

Vor Fuah bildet der Nil die Inſel Geziretel Dahab(Goldinſel); von hier reiſten wir Mittag ab⸗ und langten um Mitternacht zu Raſchid an.

II. Der Boden Aegyptens geſtattet alle Arten von Anbau; Pflanzen, welche in Afrika, Indien, Amerika einheimiſch ſind, wachſen hier, oder koͤn⸗ nen Unterhalt zu ihrem Wachsthume finden. 4

Aegypten, die Kornkammer Roms, erzeugt Waizen in reichlicher Menge. Vier Monate nach der Saat kann man ihn ſchon wieder einaͤrndten. Bei der Aerndte iſt die Sichel nicht gebraͤuchlich, man