Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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Aufhoͤren brennt. Man wuͤrde nicht fertig werden, wenn man alle die verſchiedenen Hoͤhlen dieſer Inſel beſchreiben wollte. In einer derſelben iſt eine natuͤr⸗ liche Schwitzſtube, und nicht weit davon ein Stuͤck Landes, welches ohne Aufhoͤren brennt. Wir beſtie⸗ gen den Elias⸗Berg, welcher der hoͤchſte im Lande iſt, um das Vergnuͤgen zu haben, die benachbarten Inſeln zu betrachten. Hier iſt wohl der ſchoͤnſte An⸗ blick, welchen man den Augen auf dem Archipelagus verſchaffen kann. Der Tag war ausnehmend ſchoͤn und heiter, und wir erblickten eine Menge Inſeln, welche in dem Meere glaͤnzten O.

Nachdem wir vom Berge herabgekommen waren, gingen wir zu Schiffe, und fuhren auf die Inſel Si⸗ phanto. Dieſe liegt unter einem ſchoͤnen Himmel; man trifft Greiſe an, die hundert und zwanzig Jahre alt ſind. Die Luft, das Waſſer, die Fruͤchte, das Wildpret, das Gefluͤgel, alles iſt daſelbſt vortrefflich. Die Trauben ſind wunderbar gut. Siphanto war ſonſt wegen ſeiner Gold⸗ und Silber⸗Gruben ſehr be⸗ ruͤhmt; jetzt iſt daſelbſt nur noch das Blei, welches dem Zinn gleich kommt, ſehr gemein. Wenn die

*) Interfusa nitentes vites aequora Cycladas. Horat. I. 12.