Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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114 ſolchen duͤrren Pflanzen an, und im Augenblicke ſteht ein ganzes Quartier, bis an den Fuß der Gebirge, im Feuer. Bei dem erſten Herbſt⸗Regen treibt dieſer aus⸗ gebrannte Boden die vortrefflichſten Kraͤuter hervor. Außer vortrefflichem Rindvieh findet man ſchoͤne Heer⸗ den von Ziegen, aus deren Milch der beſte Kaͤs zu⸗ bereitet wird. Nur zu Caſtro iſt eine Quelle von vortrefflichem Waſſer. Dieſes iſt unten heiß, wenn es aber geſchoͤpft wird und 2 Stunden ſteht, wird es ſehr kalt. Unter den Baͤdern, am Ufer des Mee⸗ res, entſpringen in der Mitte des Sandes, Quellen von einem ſo heißen Waſſer, daß man die Finger darin verbrennt. Auch iſt auf Milo eine Quelle, deren Waſſer die Unreinigkeiten abfuͤhrt. Sie entſpringt nahe am Meerbuſen und im Mai⸗Monate, wenn das Meer niedrig iſt, trinken die Griechen von dieſem Waſſer Kruͤg weiſe, fuͤr das ganze Jahr. In den Alaun⸗Gru⸗ ben, die eine halbe Meile von der Stadt liegen, fin⸗ det man nicht allein Feder⸗Alaun, ſondern auch Amianth. Dieſer beſteht aus einer ſteinigen, un⸗ ſchmaekhaften Materie, welche in dem Oele weich wird, und darin eine ſolche Geſchmeidigkeit bekommt, daß ſie ſich uͤber Baumwolle⸗Faͤden ziehen laͤßt. Man macht Beutel und Naſentuͤcher davon, welche durch das Feuer wieder weiß werden. An dem iſer des Meeres findet man ferner eine Grotte, welche bben und unten mit Schwefel angefuͤllt iſt, der ohne

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