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ein Kloſter, gleich bei dem Eingange in die Stadt; ſie betteln, aber ſie ernaͤhren auch viele Chriſten⸗Fa⸗ milien, und loͤſen die Sklaven aus. Die Tuͤrken wiſ⸗ ſen allerlei Plackereien zu erdenken, um die armen Griechen zu ſchinden; bald wollen ſie Geld, bald Waare ſatt deſſen, bald ſetzen ſie die Muͤnzen herab. Außerdem muß man ihnen beſtaͤndig Geſchenke machen, wenn man der Kette oder Baſtonade entgehen will.
Milo beſteht faſt ganz aus einem hohlen, ſchwam⸗ michten, und mit dem Meerwaſſer gleichſam durch⸗ weichten Felſen. Die Eiſen⸗Minen unterhalten da⸗ felbſt ein beſtaͤndiges Feuer.
Es verdient bemerkt zu werden, daß dieſer ſchwam⸗ michte und hohe Felſen, welcher den Boden von Mi⸗ lo ausmacht, eine Art Kalkofen iſt, der die Erde ge⸗ linde erwaͤrmt, und alſo macht, daß ſie die beſten Weine und Feigen, und die herrlichſten Melonen traͤgt. Der Saft dieſes Erdbodens iſt vortrefflich, und die Felder ſind niemals unthaͤtig. Weitzen, Baum⸗ wolle, Huͤlſenfruͤchte, Melonen, alles kommt unter einander fort. Die ſtachlichte Bibernell hat auf dieſer Inſel einen bewunderungswuͤrdigen Nutzen, indem durch ſelbige die Vieh⸗Triften verbeſſert und die Hai⸗ den in Wieſen verwandelt werden. Im Auguſt, wenn der Nordwind wehet, zuͤndet man einen Stengel von
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