Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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letzten Kriege wollte Einer der Todes⸗Strafe entgehen, und bot zwei tauſend Thaler fuͤr ſein Leben. Allein der Baſſa ließ ihn, mit dem Gelde an ſeinem Halſe, ſpießen.

Die Pferde der Inſel ſind ſehr feurige Klepper, die einen ſehr ſchoͤnen Hals und langen Schwanz ha⸗ ben. Die meiſten ſind ſo geſchmeidig, daß ihnen der Sattel kaum auf dem Ruͤcken bleibt. Sie koͤnnen ſich ſehr geſchickt an einen Felſen klammern, und mit be⸗ wunderungswuͤrdiger Geſcl icklichkeit auf den ſteilſten herum klettern. Ich ließ mein Pferd meiſtens ohne Fuͤhrung gehen, und druͤckte an ſolchen Stellen die Augen zu.

Die Hunde ſind ubel gebaute Baftard⸗ Wind⸗ ſpiele; wir bedienten uns eines derſelben, der Arab bieß. Er hatte einen ſo großen Abſcheu vor allen Leu⸗ ten, die einen Turban oder eine Muͤtze trugen, daß er ſich in einen Winkel verkroch, und nie in Gegen⸗ wart eines Tuͤrken. Sobald er aber Jeman⸗ den mit einem Hute erblickte, ſo machte er ihm tau⸗ ſend Liebkoſungen.

III. Die griechiſche Kirche iſt ſeit der Eroberung von Konſtantinopel(1453) in eine ſo fuͤrchter⸗ liche Unordnung gerathen, daß man ſie nicht ohne Thraͤnen anſehen kann. So ſehr indeſſen die Tuͤrken darauf bedacht ſind, die Griechen zu demuͤthigen und zu unterdruͤcken, ſo haben ſie ihnen doch nie die Uebung der Religion verboten. Bloß die Unwiſſenheit derer,