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Jahrzahlen: 1495, 1560, 1699 u. ſ. w. Wir ſchrieben an drei Orten mit Roͤthel 1700 an die Wand. In⸗ ſchriften, die urſpruͤnglich mit dem Meſſer in den Stein geritzt waren, ſahen wir nun ganz erhaben; denn der Felſen ſchwitzt durch die Ritzen eine weiße Materie aus.
Nachdem wir wieder gluͤcklich an das Tages⸗Licht zuruͤck gekommen waren, nahmen wir unſern Weg nach Brices. Dort uͤbernachteten wir bei einem al⸗ ten Papas, welcher fuͤr ſeine Religion ſehr eingenom⸗ men, und dabei bis zum Mitleiden unwiſſend war. Er wollte uns uͤberreden, daß an den Waͤnden des Labyrinthes eine Weiſſagung geſchrieben ſtehe, gemaͤß welcher der Czar von Rußland ſich in Kurzem des ottomanniſchen Reiches bemaͤchtigen, und die Grie⸗ chen von der Sklaverei der Tuͤrken erloͤſen wuͤrde. Soviel iſt gewiß, daß die Tuͤrken Niemanden gerne in die Hoͤhle fuͤhren laſſen; denn ſie halten alle Fremde fuͤr Spione, welche alles aufzeichneten. Sie glauben ebenfalls, daß die alten Marmorſteine nichts als Weiſ⸗ ſagungen enthielten, welche den Großherrn betreffen.
Den 25. Juli liefen wir auf dem Gebirge von Grabuſa herum, und ſtiegen uͤber ein fuͤrchterliches Land herab, an die Spitze des Vorgebirges, im Ge⸗ ſichte des Schloſſes von Grabuſa, das auf einen abſcheulichen Huͤgel ſtehet, und in ſeiner Nachbarſchaft zwei andere, kleine, oͤde Inſeln hat. Dieſes Schlos laͤßt ſich nicht anders, als mit Hunger bezwingen;


