Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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um uͤber Naturgeſchichte, Erdbeſchreibung, Handlung, Religion und Sitten verſchiedener Voͤlker nuͤtzliche Beobachtungen zu machen.

Da ich bereits auf Befehl des Koͤnigs einige Rei⸗ ſen durch Europa gemacht hatte, ſo fiel auch dieſes Mal die Wahl auf mich, und es wurde mir ſelbſt die Erlaubniß ertheilt, diejenigen Perſonen zu waͤhlen, welche mich begleiten ſollten. Ich hatte das Gluͤck, den vortrefflichen Arzt Gundelsheimer, und den geſchickten Maler Aubriet, zwei wahre Freunde, welche alle meine Wuͤnſche erfuͤllten, zu finden. Den 9. Maͤrz 1700 reiſten wir von Paris ab, kamen nach Lyon, Condrieu, Avignon, Air und Marſeille. Da eben kein Schiff vorhanden war, welches uns nach der Levante haͤtte mitneh⸗ men koͤnnen, ſo hatten wir Zeit genug, die Schoͤn⸗ heiten dieſer Stadt zu beſehen. Sie ſoll in den uralten Zeiten zu den vorzuͤglichſten Staͤdten der Welt gehoͤrt

der Blumen ableitete. Sein Syſtem war bis Linné das beliehteſte, und ſehr viele Pflanzen verdanken ihm ihre Namen. Er gab ſeinen Schriften einen beſondern Werth durch den phi⸗ loſophiſchen Geiſt, der ſtets aus ihn ſpruͤhte. Durch einen ungluͤcklichen Zufall quetſchte er ſich an einem ſchnell voruͤber fahrenden Wagen die Bruſt, und ſtarb an deſſen Folgen 4708.

(Meuſel und Eneyelopaͤdie.)