Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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Koͤnige von Frankreich im Jahre 1699 den Vorſchlag, geſchickte Maͤnner in fre de Laͤnder reiſen zu laſſen,

erhielt er ſeine Schulbildung; er ſtudierte dann zu Montpellier Theologie, Anatomie und Me⸗ dizin, vorzuͤglich aber Botanik. Der Tod ſei⸗ nes Vaters im J. 4676 verſchaffte ihm voͤllige Freiheit, ſeiner Lieblings⸗Neigung zu folgen; er unternahm mehrere Reiſen durch Frankreich, die Pyrenaͤen, England, Holland und Spanien, wie zuletzt eine auf Koſten des Koͤnigs Lud⸗ wig XIVY. nach der Levante, welche unter dem Titel erſchien: Relations d'un voyage du Le- vant. Paris 1712. 2 vol. 4. Paris et Lyon 1717. 8. 3 vol. Paris 1718. 4. Amsterd. 1718. Lyon 1727. 4. Deutſch Nuͤrnberg bei G. N. Raspe 1776. 8. 3 Bde. 1683 wurde er als Pro⸗ feſſor der Botanik bei dem k. Pflanzen⸗Garten zu Paris angeſtellt, fuͤr deſſen Bereicherung er viele Reiſen gemacht hat, und 1692 zum Mit⸗ gliede der Akademie der Wiſſen ſchaften ernannt⸗ 1694 gab er ſein erſtes Zerk: Elemens de Bo- tanique, ou methode pour connoitre les plan- tes, 5 vol. 4. mit vielen Kupfern heraus, von welchem 1700 eine vermehrte Ausgabe: Insti- tutiones rei herbariae, 3 vol. 4., utid 1719 eine von Ant. Juſieu mit 489 Kupfern ver⸗ ſehene erſchien. Dieſem folgte ſeine Histoire des plantes, qui naisseftt aus environs de Paris 1698. 12, vermehrt von B. Juſſieu 1725. 12. Durch dieſe Werke erwarb er ſich ei⸗ nen unſterblichen Namen, indem er eine beſſere Beſtimmung der Pflanzen⸗Gattungen einfuͤhrte, und deren Charaktere beſonders von der Geſtalt