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Am Fuße dieſer Hoͤhe ſtoͤßt man auf den Tempel des h. Georgs. Er gehoͤrt den Baſilikern, Schis⸗ matikern, welche fuͤr ihre Wohnungen und fuͤr den Schutz gegen den konſtantinopolitaniſchen Patriarchen (denn ſie haben ihren Patriarchen zu Jeruſalem) 3000 Thaler bezahlen muͤſſen.
Unterdeſſen kam der tuͤrkiſche Sultan nach Kon⸗ ſtantinopel. Sein Einzug war noch prachtvoller und herrlicher, als ſein Auszug nach Adriauopel. Der Geſandte wurde von den Großen des Reichs zu dem Sultan gefuͤhrt.
In der Mitte des Audienz⸗Saales ſtand ein bren⸗ nender Herdz an den leeren Waͤnden waren einige Handſchriften, welche wahrſcheinlich die Geſetze Ma⸗ homets enthielten. Der Boden war mit bunten Teppichen belegt. Der Sultan ſaß mit ſtolzer Miene auf einem ſeidenen mit Gold durchwirkten Kiſſen; ſein Antlitz trug das Gepraͤge des Alters an ſich, ſein Haupt⸗ und Bari⸗Haar ging von der ſchwarzen in die weiße Farbe; ſeine ſchwarzen Augenbraunen erhoͤhten noch mehr den Ernſt ſeiner Stirne.
Den traurigſten Anblick gewaͤhren dem denken⸗ den Menſchenfreunde die Gefaͤngniſſe der Chriſten. Eines fuͤhrt den Namen ſieben Thuͤrme, das an⸗ dere heißt Bainum. Das Gefaͤngniß der ſieben Thuͤrme liegt an dem aͤußerſten Ende der Stadmauer; bier ſtellten die Roͤmer haͤuſige Wachen aus, um die Seinde abzuhalten. Der Umfang deſſelben iſt ſehr


