75 roſtraun nach Ziorbi. Dieſe Gegend iſt beruͤhmt
durch die Schlacht Selims gegen ſeinen Vater Ba⸗ jazet.
Am 1. September hielten ſie in einem geraͤumi⸗ gen Thale bei einer ſchoͤnen, aus Steinen erbauten, aber ſehr kleinen Bruͤcke. Am ꝛten kamen ſie nach Siliſtria, wo ſie ſich an perſiſchen Trauben und Seefiſchen ergoͤtzten. Siliſtria liegt auf einem Felſen am aͤgaͤiſchen Meere, welches ſich zu Konſtantinopel mit dem Helleſpont verei⸗ nigt; zwiſchen den Mauern und den durch die roͤmi⸗ ſchen Kolonien beruͤhmten Thuͤrmen bildet jenes einen ſchoͤnen Hafen. Hier ſetzten ſie zum dritten Fle uͤber eine v00 Fuß lange Bruͤcke. Eine von den vier zuſammen gefuͤgten Bruͤcken, durch welche der Aus⸗ tritt des Meeres beſchraͤnkt wird, beſteht aus gehaue⸗ nem Steine; auf ihr ſieht man den ſehr großen und geraͤumigen Buſen. Die Gebaͤude ſind an die Bruͤcke gebaut. Von ihr bis zur zweiten Bruͤcke, welche we⸗ gen ihrer geringeren Laͤnge, die kleinere genannt wird, erſtreckt ſich ein freier Platz, zum Vergnuͤgen des Sul⸗ tans beſtimmt. Hier ſchiffte ſich die Geſandtſchaft nach Konſtantinopel ein.
III. Mit großer Pracht und unter großem Zu⸗ laufe des Volkes, empfangen von den Soldaten und Beamten des Sultans, zog die Geſandtſchaft in Kon⸗ ſtantinopel ein. Waͤhrend der Zeit, wo der Sul⸗


