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Dieſe Stadt, von den Tuͤrken Eudrene genannt, vom Kaiſer Hadrian erbaut, liegt in einer ſchoͤnen und fruchtbaren Gegend. Sie iſt ſo groß wie Prag, ein wohlgelegener Handelsplatz mit ſchoͤnen Kirchen, einem Spitale, mehreren Karawanſeraien, Baͤdern und einem Kaufhauſe. Außerhalb der Stadt hat der tuͤr⸗ kiſche Kaiſer einen ſchoͤnen Palaſt. Die Stadt wird bewohnt von Griechen, Wallachen, Arme⸗ niern, Tuͤrken und Judenz die Anzahl letzterer betraͤgt uͤber 16,000.
Den 2. Auguſt kehrten wir in dem Dorfe Hab⸗ ſala, in dem von Mahomet Baſcha erbauten Karawanſerai ein; in dieſem iſt auch ein Spital, in welchem Chriſten, Tuͤrken und Juden unent⸗ geldlich zu eſſen bekommen. Den 3. erreichten wir das Dorf Eſchibaba, den 4. den ſchoͤnen und groſ⸗ ſen Flecken Burgaus, in welchem ſich ſchoͤne Kir⸗ chen und ein Karawanſerai befinden; den s. den ſchoͤnen Flecken Tzorli, beruͤhmt durch die Schlacht des Sultans Bajazeth mit ſeinem Sohne Selim im Jahre 1511.
Den 6. kamen wir an das Meer, welches uns zur Rechten lag; dann zum kleinen Staͤdtchen Selibre am Meere auf einem felſigten Berge; ſeine Mauern ſind etwas eingefallen, unter denſelben it ein ſchoͤner Hafen und ſchoͤner Markt. Es gibt da ſchoͤne Mo⸗ ſcheen, Karawanſeraien, viele Windmuͤylen ꝛc.
Den. zogen wir uͤber eine lange ſteinerne Bruͤcke,


