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links Unter⸗Myſien, und zur Rechten Mazedo⸗ nien liegen, und kamen nach Thrazien in ein ſchoͤnes Thal, in welchem viel Reis gebaut wird, und Nachmittags in das Dorf Haraſambeg.
Den 23. langten wir in Philippopoli an, bei welchem der Hebrus, jetzt Mariza genannt, vorbei fließt. Wir wurden von einer anſehnlichen Kavallerte empfangen.
Philippopoli, Philippe bei den Tuͤrken, wurde von dem mazedoniſchen Koͤnig Philipp er⸗ baut, und von dem roͤmiſchen Kaiſer Philipp wie⸗ der hergeſtellt; es war, wie die Ruinen zeigen, eine große, feſte, in einem fruchtbaren und großen Thale gelegene Stadt. Sie iſt jetzt ohne Mauern, ſo groß wie Noͤrdlingen, hat einige ſchoͤne Kirchen, ein Karawanſerai, Baͤder und ein Kaufhaus; ihre Be⸗ wohner ſind Bulgaren, Raguſer, Griechen, Tuͤrken und Juden.
Am 25. erreichten wir das kleine, ſchlechte Dorf Papascki; den 26. das gleichfalls ſchlechte Dorf Kajali, den 27. das Dorf Haramanli, wo ein Karawanſerai und ſchoͤne Kirchen ſich befinden; uͤber den vorbeifließenden Fluß fuͤhrt eine ſchoͤne, hohe ſtei⸗ nerne Bruͤcke. Den 28. reiſten wir uͤber eine 450 Schritte lange ſteinerne Bruͤcke, und kehrten in dem Dorfe Muſtapha Baſcha Zeupri ein, welches von dem Erbauer mehrerer Gebaͤude ſeinen Namen hat.
Den 29. langten wir in Hadrianopel an.
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