lange hoͤlzerne Bruͤcke, welche 1566 der Sultan Soli⸗ man, als er vor Sigeth zog, uͤber den aus der Donau laufenden Moraſt ſchlagen ließ. Die Wul⸗ ka, von welcher das Dorf und Kaſtel den Namen hat, ergießt ſich hier in die Donau.
Den 117. ſtiegen wir unterhalb des ſchoͤnen Sfade chens und Schloſſes Ilock an das Land; beide liegen auf einem luſtigen Berge etwas oberhalb der Donau, und ſind mit einer Mauer umgeben.
Den 48. fuhren wir bei Peterwardein hin; eine kleine Stadt und Schloß, liegt nahe an dem rechten Donau⸗Ufer, auf einem hohen, felſigen Berge; iſt ziemlich feſt, und mit einer Mauer umge⸗ ben. Wir kamen Abends bei dem Dorfe Carlewitz auf dem rechten Donau⸗ ufer an, und beſuchten das nahe liegende, mit ſchoͤnen Bildern geſchmuͤckte Rai tz⸗ ſche Kloſter.
Den 19. ſtieß unſer Schiff durch die Unvorſichtig⸗ keit der Schiffleute an eine Windmuͤhle auf der Donau; durch dieſen Anſtoß haͤtte leicht das Schiff uͤberſchla⸗ gen, und wir das Leben verlieren koͤnnen. Wir ließen die kleine Stadt und das Schloß Tittel zur Linken. Hier ergießt ſich die Theiß aus Siebenbuͤrgen in die Donau, und verliert ihren Namen. Nachts landeten wir bei einigen unter der Erde erbauten, und von Raitzen bewohnten Huͤtten, Pilloeck ge⸗ nannt, nicht weit unterhalb des Dorfes Zlon⸗ komen.


