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Dorfe zur rechten Hand der Donau auf einer ſchoͤnen Aue, an.
Den 2r. ſahen wir das ſchoͤn gelegne und den Un⸗ ſern gehoͤrige Haus Dotes, und kamen Vormittags nach Gran. Unter dem Donner von Kanonen und am Ufer von einigen 100 vornehmen Tuͤrken erwartet, traten wir an das Land. Der Geſandte uͤberreichte dem Beeg ſein Geſchenk, beſuchte Nachmittags die Feſtung und wurde herrlich empfangen.
Gran, von dem in die Donau fallenden Fluß Gran ſo genannt, das Oſtorgon der Tuͤrken, die erſte tuͤrkiſche Haupt-Feſtung gegen die Chriſteuheit, liegt an der Donau, auf einem hohen, felſigen und von Natur befeſtigten Orte. Sie war vor Zeiten ein ungariſches Erzbisthum. Eine verwuͤſtete Kirche und eine Kapelle aus r them Marmor hatten die Tuͤrken in eine Moſchee verwandelt. Am Berge gegen die Donau liegt das Waſſer⸗Staͤdtlein, mit einer an die Feſtung erbauten Mauer umgeben, und neben demſel⸗ ben gegen Suͤden, das ſehr zerſtoͤrte Raitzen⸗Staͤdt⸗ lein; unter der Feſtung auf dem Thomas⸗Ber⸗ ge das Blockhaus und oberhalb derſelben jenſeits der Do⸗ nau, die Palanke Goͤkern, in einer ſchoͤnen und ſehr angenehmen Ebene. Sie gehoͤrt ſeit 1605 den Tuͤrken und wird von Ungarn, Duͤrken und Juden bewohnt.
Den 28. fuhren wir neben Fiſchegrad oder Blindenburg, einem ziemlich zerſchoſſenem Schloſſe auf einem hohen Felſen. Es gehoͤrt den Türken. Gleich


