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felſigen Berge zur Linken liegen,(oberhalb demſelben fließt die Morak in die Douau, verliert ihren Na⸗ men und trennt Oeſterreich von Ungarn,) und langten nach Mittags zu Preßburg an. Dieß iſt eine ſchoͤne Stadt mit einer Mauer und einem Graben an der Donau, und liegt in einer angenehmen, frucht⸗ baren und etwas bergigen Gegend. Oberhalb derſel⸗ ben liegt auf einem Berge das feſte koͤnigliche Schloß, in welchem eine ungariſche Beſatzung liegt.
Den 23. ſtießen wir vom Lande und uͤbernachteten in dem ungariſchen Dorfe Budak, an dem linken Donau⸗ufer. 1
Den 24. ſahen wir zur rechten Hand die ſchoͤne und wohlverwahrte Feſtung Raab, und langten wegen widrigen Windes Abends ſpaͤt zu Komorn an. Bei un⸗ ſerer Ankunft wurden einige große Geſchuͤtze losge⸗ brannt und wir am Ufer von der Beſatzung mit flie⸗ genden Fahnen empfangen. Komorn unter allen un⸗ gariſchen Feſtungen noch eine Jungfrau und ſehr feſt, an der Donau, liegt in einer ſchoͤnen, ebenen und fruchtbaren Gegend; am aͤußerſten Winkel derſelben vereinigen ſich die Donau und die Wag. Sie iſt mit Deutſchen beſetzt; der daranſtoßende große Markt wird von Ungarn bewohnt.
Unter Begleitung des Obriſten von Komorn und und des Sangiak⸗Beeg von Gran verließen wir Komorn und laugten Abends zu Neußmuͤhl, einem


