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zog und ihm einen Dukaten mit der Bitte ſchenkte, daß er ihn zu dieſen ſeinen guten Freunden in der Stadt fuͤhren moͤchte. Der Tuͤrke verſprach dieſes und fuͤhrte ihn des andern Tages anſtatt zur Arbeit, wirklich in das Haus des Englaͤnders. Der Haushofmeiſter mel⸗ dete, daß der Geſandte eben bei der Tafel ſitze. He⸗ berer bat alſo ſeinen Fuͤhrer einige Zeit zu warten; es erfuhr jedoch einer der beiden Herren, von denen er war eingeladen worden, ſeine Anweſenheit, ſtand vom Diſche auf und gieng zu ihm hinaus. Nachdem er ihn wieder erkannt hatte, fuͤhrte er ihn ſelbſt in das Speiſe⸗ zimmer zeigte ſein Elend und deutete auf die Furchen ſeines Kummers. Lord Blank, ſo hieß der edle Mann, machte den Antrag, daß man dieſen Ungluͤcklichen, der auch ſtudirt haͤtte und ein gebildeter Mann ſey, loskaufen moͤchte. Dazu verſtand ſich bald die ganze Tiſchgeſell⸗ ſchaft und mit dieſem Droſte ſagte man ihm, daß er fuͤr heute nur wieder auf ſein Schiff zuruͤckkehren moͤch⸗
te; jedoch erhielt er im Vorzimmer Wein und gute Speiſen zur Nahrung. Den Waͤchter beſchenkte man gleichfalls.
Schon nach Aufgang der Sonne, noch ehe die Sklaven aus den Galeeren gefuͤhrt wurden, erſchien Lord Blank auf dem Verdecke und hatte einen tuͤr⸗ kiſchen Advokaten bei ſich. Heberer war klein und ſchwaͤchlich von Perſon; jeder gemeine Menſch war zur Sklaven⸗Arbeit tauglicher. Er ward deßwegen bald
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