Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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hatte er ſich den ungluͤcklichen Heberer zu ſeinem Aufwaͤrter erbeten, der ihm getreulich diente in den letzten Tagen ſeines elenden Zuſtandes, und, ſelbſt ohne Troſt, den Geiſt ſeines Freundes durch Droͤſtungen auf⸗ richtete, waͤhrend deſſen Leib allmaͤhlig in das Nichts ſeines Daſeyns verfiel.

Die Peſt wuͤthete nicht minder zu Konſtanti⸗ nopel und in der Vorſtadt Perg. Ganze Haͤuſer waren ausgeſtorben. Heberer hatte Gelegenheit zu bemerken, daß die Unreinlichkeit der Tuͤrken ſelbſt die Haupturſache dieſes Uebels ſey, was auch andere, vor und nach ihm, ausgeſprochen hatten. Sah man doch nicht ſelten in den engen Straßen todte Hunde, Ka⸗ tzen, ja Pferde und Menſchen unbegraben liegen, aude⸗ rer Unreinlichkeiten nicht zu gedenken.

Als nun auch dieſes Uebel voruͤber war, wurde er mitgenommen zu einer Reiſe nach Trapezunt. Er erzaͤhlt, im J. 1574 ſey die Meerenge von Konſtan⸗ tinopel ſo zugefroren, daß man nicht allein uͤber die⸗ ſe, ſondern auch auf dem Eis des ſchwarzen Meeres bis zu den Donau⸗Muͤndungen habe gehen koͤnnen. Das ſchwarze Meer ſelbſt fand er viel ungeſtuͤmmer und gefahrvoller als das Mittelmeer; von Trape⸗ zuut zuruͤck nach Konſtantinopel aber wurde ihm das harte Loos zu Theil, zwei neue Gal eeren am Schlepp⸗ tau mit dem Ruder zieben zu muͤſſen, was ihn und ſeine Mitgeſellen bis zum Tode ermattete. Doch fand er iu Konſtantinopel bald wieder einige Erholung.