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ſtria gelieferten Seeſchlacht ſich ſo ſehr ausgezeichuet⸗ hat, daß er nachher Kapudan Paſcha und der erſte am tuͤrkiſchen Hofe geworden iſt. Bei Heberer's Anweſenheit war dieſer Ochiali ein Mann von etli⸗ chen 70 Jahren; ſein Anſehen war ehrwuͤrdig, ſein Haar und Bart ſilberweiß. Doch ſchuͤtzte ihn weder Alter noch Reichthum vor den Verfolgungen ruchloſer Feinde, deren jeder Redliche genug hat. Eines Tages, als er eben aus dem großen Rathe nach Hauſe gekom⸗ men war, wurde er in ſeinem Zimmer erdroſſelt. All ſein Vermoͤgen zog der Großherr an ſich.— In Folge dieſes Mordes ward auch Heberer wieder ſeines Dien⸗ ſtes ledig und auf die Galeere zuruͤckgefuͤhrt. Es war eben zur Zeit, als dieſe geruͤſet war, einige Herren unach dem gelobten Lande uͤberzufuͤhren. Heberer kam in ſeine Ketten geſchmiedet nach Jaffa, und von dort nach Rama und Jeruſalem; doch wurde ihm nicht gegoͤnnt, alle dieſe Plaͤtze zu beſuchen, welche einem Chriſten heilig ſind. Und als er nach vielen Muͤhſeligkeiten wieder zuruͤckgekommen war, fand er zu Konſtantinopel auch große Gefahr fuͤr ſein Leben. Denn die Peſt hatte Schiffsvolk und Soldaten, Her⸗ ren und Diener, Stadt und Land ergriffen. An ſeiner Seite ſtarben 40 Sklaven in ihren Eiſen, ohne Troſt, ohne Huͤlfe. Man warf ſie mitleidslos uͤber Bord. Seit ſeines teutſchen Freundes Abweſenheit hatte er die Gunſt des Galeeren⸗ Schreibers zu gewinnen ge⸗ wußt; auch dieſer wurde von der Seuche befallen. Doch


