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Buͤchſenmeiſter; Heberer's Geſelle kannte den letz⸗ tern und ſprach ihn an. Sie erkundigten ſich um ihre ungluͤcklichen teutſchen Landsleute umſtaͤndlich, bezeig⸗ ten großes Mitleiden und beſchenkten jeden mit einem Thaler. Was aber noch mehr war, der Buͤchſenmeiſter wußte dem Heberer eine gute Feile zuzuſtecken, was dieſem ganz mit der freudigen Hoffnung erfuͤllte, uͤber kurz oder lang damit ſeine Freiheit zu erhalten.— Es war am Oſterfeſt. Die gefangenen Chriſten erhielten die Erlaubniß, in einem Moͤnchskloſter ihrem Gottes⸗ dienſte beizuwohnen. Heberer hatte vorher ſchon auf ein wenig Pergament, das er einmal gefunden, ein Gedicht uͤber die Auferſtehung des Heilands gemacht, und uͤbergab es den Moͤnchen, mit der Bitte, dasſelbe dem franzoͤſiſchen Konſul einzuhaͤndigen, in der Hoff⸗ nung, eine gute Verehrung dafuͤr zu bekommen. Allein die Moͤnche verſtunden kein Latein und nahmen ſich des Gedichtes nicht an. Auf dem Heimwege aber traf unſer Dichter einen franzoͤſiſchen Kaufmann, reichte ihm das Machwerk und erhielt von ihm zwei Medin, wofuͤr er hocherfreut einiges Fleiſch und ein Kruͤglein Wein kaufte, und auf dieſe Weiſe mit ſeinem gefangenen Freunde froͤhliche Oſtern hielt.— Bald nachher wur⸗ den ſie zu Schiffe gefuͤhrt und wieder an die Ruder⸗ baͤnke geſchmiedet.
Als alles zur Abreiſe fertig war, fuͤhrte man mehrere Grafen und Ritter als Gefangene, jedoch ohne Feſſel, auf das Schiff, um ſie zu Konſtantinopel dem tuͤrkiſchen Kai⸗


