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Heberer und ſeine gefangene Geſellſchaft, erhielt endlich auch einige Mittel, ſich zu bekleiden. Man gab ihnen alte Segeltuͤcher, zu einer Art von Hemden und Hoſen. Den Faden mußten ſie aus Truͤmmern von Stricken ſuchen; mit Nadeln verſah ſie der Ge⸗ faͤngniß⸗Waͤrter. Dieſe mußten ſie ſogleich wieder einliefern: denn es war erſt vor Kurzem geſchehen, daß ein gefangener Goldſchmieds⸗Geſelle aus einer großen Nadel eine Feile machte, und dadurch ſich und andern die Freiheit verſchaffte.
Der Paſcha zu Kahiro hatte befohlen, alle Ge⸗ fangene dorthin zu fuͤhren; er ſelbſt wollte ſie ſehen. Man fertigte aus ſtarken Brettern Spangen, auf bei⸗ den Seiten halbrund ſo weit ausgeſchnitten, daß ge⸗ rade ein entbloͤßter Arm darin Platz hatte. Mittels derſelben wurden immer zwei und zwei zuſammen ge⸗ knebelt, daß ſie mit einander, gleich einem an das Joch geſpannten Ochſen⸗Paar, fortwandern mußten. Zudem waren ſie mit ihren eiſernen Feſſeln uͤberhaͤuft, und die Kerker⸗Knechte, wohl 20 an der Zahl, liefen mit großen Pruͤgeln neben ihnen. Als ſie vor die Thore von Alexandria gekommen waren, war der Sand ſo brennend heiß, daß es mehrern von den Ge⸗ fangenen unertraͤglich vorkam. Sie vergoßen daruͤber ſo bittere Thraͤnen, daß die Mohren ſelbſt zum Mit⸗ leiden bewegt wurden, und die ſchwaͤchſten derſelben auf die Kamele ſetzten, welche den Proviant mittrugen. Nach einigen Stunden wurde unter dem Schatten ei⸗
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