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war zerbrochen, man mußte ſich dem Gerathewohl, und jedem Spiele der Winde uͤberlaſſen. Die Kugeln der Maltheſer hatten die Waͤnde des Schiffes bedeu⸗ tend beſchaͤdigt; Waſſer drang auf allen Seiten ein. Man hatte beſtaͤndig Noth, ſich vor dem Unterſinken zu erwehren. 1
Kaum waren die Schiffsleute ihres Ungluͤckes ge⸗ wiß, als ſich zu demſelben der heftigſte Sturm geſellte, der das gebrechliche Fahrzeug bald dorthin, bald hie⸗ hin ſo ſchleuderte, daß es alle Augenblicke zu berſten drohte. Dennoch erhielt es ſich einige Tage und Naͤchte, durch die aͤußerſte Anſtrengung der Menſchen, welche aus Abgang des ſuͤßen Waſſers ſchmachteten. Vergeblich ſuchten ſie das Meerwaſſer durch Aufloͤſung von Zucker trinkbar zu machen; es blieb auch bei dem beftigſten Durſte ungenießbar. Endlich, am ſechſten Morgen ſah man flaches Land; die auf dem Schiffe befindlichen Mohren hielten es fuͤr Aegypten. Ob⸗ wohl nun dieſes feindlicher Boden war, ſo trachteten doch alle, das Ufer zu erreichen; Jedermann verdop⸗ pelte ſeine Anſtrengung, und bot die letzten Kraͤfte auf. Man kam endlich ſoweit an das Geſtade, daß es moͤglich wurde, in einer Tiefe von 40 Klaftern An⸗
ker zu werfen. Noch immer wuͤthete der Sturm; das
Schiff fing bereits zu ſinken an.
Da faßten die Maltheſer⸗Ritter Muth. Ihrer wartete, ſowohl auf der wilden See, als auf dem feſten Lande, der ſichere Tod; auf dem letzteren noch
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