Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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rinnen an, welche aber nicht angenommen wurden. Dagegen verlangten die Maltheſer, daß ſie hier im⸗ merhin friſches Waſſer in ungeſtoͤrter Ruhe holen koͤnnten, was der Koͤnig und ſeine Begleiter mit ei⸗ nem Schlag vor die Stirne, als dem Zeichen des bei ihnen uͤblichen Schwures, beſtaͤtigten. Man begab ſich hierauf wieder auf das Schiff zuruͤck, welches fer⸗ ner mit guͤnſtigem Winde neben der Kuͤſte zu ſteuern begann.

Die Maltheſer bedienten ſich einer beſondern Art, ſich um Lage und Gegend zu erkundigen. Sie banden an die Segelſtange einen Mann, und richteten dann jene gerade uͤber den Maſtbaum auf. Dadurch wurde dieſer in den Stand geſetzt, dreißig oder vierzig Meilen weit um ſich zu ſehen. Als nun dieſes nach einigen Tagen geſchehen war, bemerkte des Spaͤher, daß man ſich in der Gegend von Alexandria befinde, daß aber auch, nicht ferne davon, mehrere tuͤrkiſche Schiffe, in gerader Richtung gegen das Geſchwader der Ritter, ſteuerten. Alsbald richtete man ſich zum Kampfe und ſchon am andern Morgen ſtießen die Maltheſer auf ein vorausgeeiltes, feindliches Schiff. Es begann ſo⸗ gleich ein heftiger Kampf; die Tuͤrken wehrten ſich ungemein. Mehrere der Ritter, und auch viele vom Fußvolk ſtiegen auf den Schnabel des Schiffes, wo⸗ durch es moͤglich wurde, daß ſie die feindliche Galeere beſteigen konnten. Heberer ſelbſt war einer der er⸗ ſten; denn es galt nicht allein den Punkt der Ehre,