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gelegen war. In der Umgegend wohnt ein wildes Volk, daß meiſvens ungekleidet einher geht. Die Maltheſer⸗Schiffe landeten deſſen ohngeachtet, um friſches Waſſer einzunehmen und Lebensmittel zu ſuchen. Als nun das Schiffsvolk an das Land ſtieg, zerſtreu⸗ ten ſich die Wilden, und verſteckten ſich in Hoͤhlen und Gebuͤſchen. Der Schiffs⸗Oberſte ließ indeſſen eine weiße Fahne aufſtecken, welche ſie fuͤr ein Zei⸗ chen des Friedens hielten, worauf ſie allmaͤlig wieder hervor kamen. Sie brachten Hammel und Ziegen, welche ſie fuͤr alte Kleidungsſtuͤcke vertauſchten. Die Maltheſer⸗Ritter konnten ſich ſo ziemlich in ihrer Sprache verſtaͤndlich machen, wodurch dieſer Han⸗ del ordentlich lebhaft wurde. Wenn einer die⸗ ſer Naturmenſchen einen Mantel, oder auch nur eines Schiffers Kaͤpchen ertauſchte, ſo tanzte er vor Freude davon, und eilte mit ſeinem Schatze dem Ge⸗ birge zu. Es kamen auch etliche ganz nackend, auf Pferden geritten; dieſe fuͤhrten lange Wurfſpieße bei ſich. Unter ihnen war auch der Koͤnigs⸗Sohn dieſes Volkes, welcher vom Oberſten des Schiffes mit einem ſeidenen Rocke beſchenkt wurde. Mit dieſer Koſt⸗ barkeit ſprengte derſelbe, ſo ſtark ſein Pferd laufen konnte, dem Gebirge zu, woraus bald nachher wohl vierzig nackte Reiter herab kamen, unter welchen der Koͤnig ſelbſt ſich befand. Dieſer dankte in Perſon fuͤr das Geſchenk, mit welchem man ſeinen Sohn erfreut hatte, und bot zum Gegengeſchenke zwei nackte Moh⸗


