Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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Land, und brachte es durch einige Geſchenke dahin, daß er ſogar mit einem Paſſe verſehen wurde, welcher die Reiſenden ferner vor den Seeraͤubern ſichern ſollte. Sobald die See wieder ruhiger wurde und die Segel nothduͤrftig ausgebeſſert waren, wurde die Fahrt wei⸗ ter fortgeſetzt, und man erreichte gluͤcklich die Inſel Maltha.

Dieſes war vorlaͤufig das Ziel unſers Reiſenden, 3 und er verweilte auch daſelbſt eine geraume Zeit⸗ Waͤhrend ſeines Aufenhaltes kamen fuͤnf Schiffe der Maltheſer⸗Ritter, welche auf Beute ausgelaufen wa⸗ ren, reichlich beladen wieder zuruͤck. Sie brachten 400 Mohren, und 30 Janitſcharen, nebſt mehrern feind⸗ lichen Fahnen mit ſich. Die Menſchen wurden ſo⸗ gleich in ein enges Gefaͤngniß gefuͤhrt.

Das Sieges⸗Gepraͤnge, welches dieſen Akt beglei⸗ tete, reitzte auch Heberer, daß er ſich der naͤchſten Ausfahrt der Maltheſer⸗Ritter bewaffnet anſchloß⸗ Schiſfend zwiſchen Candien und Afxika, ge⸗ wahrte er auf der langen Strecke der Wuͤſte zuerſt ei⸗ nen ziemlich großen Haufen Volkes, mit Kamelen und Eſeln. Sie waren muhametaniſche Pilger, welche nach Mekka, der Stadt ihres Propheten walleten⸗ Weil das Schiff vom Winde zu ſchnell getrieben wur⸗ de, verlor ſich die Karavane bald wieder aus dem Ge⸗ ſichte. Dafuͤr erreichte man am ſechſten Tage die Gegend eines wilden Gebirges, an deſſem Fuße ein ziemlich bequemer Hafen, Capo Bon Andreae,

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