Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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Moskau, welcher hierher gereiſt war. In einer

Stunde erreichte ich zu Waſſer das arme Kloſter Sta⸗ vro Niketa, wo mich der zur Ruhe verſetzte Erz⸗ biſchof von Philippi und Drame ſehr artig auf⸗ nahm, in das Gewaͤchs⸗Haus fuͤhrte, und mich da⸗ ſelbſt mit einem Zweige voll Limonien beſchenkte.

Viele alte Praͤlaten legen ihre Stellen nieder und be⸗

geben ſich hieher, um ihre letzten Tage in ſtiller Ein⸗ ſamkeit zu genießen. In einer Stunde kam ich zu Waſſer nach dem Kloſter Pantocratori, wo ich uͤbernachtete, deſſen Abt der italiſchen Sorache kun⸗ dig war, und Italien, Teutſchland und Spanien durchwandert hatte. Dieſes wurde durch einen Fuͤr⸗ ſten Johann aus der Wallachei geſtiftet, welcher nebſt mehreren Verwandten daſelbſt begraben iſt. In einiger Entfernung ſah ich einen Einſiedler, deſſen Huͤtte mit ſoviel Dorn⸗Geſtraͤuch eingeſchloſſen war, daß man ſich ihr nicht naͤhern konnte. Er ſoll 105. Jahre alt ſeyn und ſeit 40 Jahren daſelbſt gelebt haben.

Am 10. Sept. ruderte ich zum großen Kloſter Vatopede, wo ich viele Hoͤflichkeit einerntete, und

erhielt. Wir begaben uns zwei Stunden nordwaͤrts nach dem Kloſter S. Simenus, welches Peli⸗ ſena, Tochter des K. Arkad geſtiften hatte. Von hier ritten wir auf Maulthieren eine halbe Stunde nach dem Kloſter Kilandri, welches vom Koͤnige

ſogar bei der Abfahrt noch Fruͤchte fuͤr mein Boot