Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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Stephan in Servien fuͤr Servier erbaut worden war. Aui 11ten gingen wir zwei Stunden die Huͤgel ſuͤdwaͤrts hinauf nach dem Kloſter Zographo, wel⸗ ches ein Enkel Juſtinians fuͤr Bulgarier geſtiftet hat. Auf der Oſtſeite des Vorgebirges kamen wir zum Kloſter Dokiario. Wir ſegelten eine Meile nach dem armen Kloſter S. Georgio Zenopho,

und koſteten unterwegs ein geſalzenes Waſſer, welches

erweicht und abfuͤhrt. Wir ſchifften nach dem Klo⸗ ſter Simopetra, nach St. Gregorio, und end⸗ lich nach Johann Dionys, wo wir uͤbernachteten.

Am 12ten fuhren wir nach St. Paul; von hier rit⸗ ten wir zwei Meilen um die Huͤgel uͤber dem Meere

zu dei Einſtedeleien St. Anna. Dieſe beſtehen viel⸗ leicht aus 40 Haͤuſern mit 100 Einſiedlern beſetzt, und liegen in einer halbzirkelichten Berg⸗Hoͤhle. Bei mei⸗ ner Anweſenheit beſchaͤftigten ſie ſich mit dem Ein⸗ ſammeln und Duͤrren der Feigen, Roſinen und Nuͤſſe; auch bereiteten ſie etwas Branntwein und Wein fuͤr ihren Gebrauch. Einige machen hoͤlzerne Loͤffel, au⸗ dere ſchnitzen Bilder; an Sonn⸗ und Feſttagen bege⸗ ben ſie alle ſich in die Kirche von St. Anna, deren Hand noch gezeigt wird. Dieſe Kirche liegt 4 Mei⸗ len von Laura auf der hoͤchſten Spitze des Berges. Wir kehrten nach St. Paul zuruͤck, und ſegel⸗ ten nach Simopetra, welches die ſonderbarſte Lage hat. Es ruht auf der Spitze eines Felſens und ragt aus der Seite eines waldigen Huͤgels hervor. Eine