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dern mit Wohnungen fuͤr einzelne Layenbruͤder. Sie beſchaͤftigen ſich ſo wenig mit Wiſſeuſchaften, daß ſie nicht einmal eine Fertigkeit im Alt⸗Griechiſchen ſich erwerben, welche traͤge Lebensart von den Tuͤrken
noch unterſtuͤtzt und gewuͤnſcht wird. Einige dieſer
Kloͤſter wurden durch bulgariſche, ſerviſche und wal⸗ lachiſche Fuͤrſten geſtiftet, und zuerſt mit Muͤnchen ih⸗ ꝛer Nationen gefuͤllt. Die Kloͤſter ſind rund um ei⸗ nen Hof gebaut, und haben in der Mitte eine Kirche; vier auf der Oſtſeite ſind die groͤßten und reichſten, und Laura das vornehmſte. Dieſes hat die meiſte Herrſchaft uͤber die uͤbrigen, und ſeine Glieder wer⸗ den fuͤr die geſchickteſten und kluͤgſten gehalten. Jde⸗ rone und Vatopede ſind durch ihre Lage am Waſ⸗ ſer und durch ihre Bauart gleich ausgeteichnet.
Gleich nach der Landung verfuͤgte ich mich in das Floſter Laura, wo Neophyrus, der Erzbiſchof von Naupactus und Larta wohnte, welcher ſein Erzbisthum ſchon vor 20 Jahren aufgegeben hatte. Der marmorne Taufſtein in der Kirche ſcheint ein al⸗ tes Gefaͤß zu ſeyn. Am 9. Sept. beſuchte ich die Klöͤſter auf der Nordſeite des Berges, und kam in 4 Stunden zum armen Kloſter Karakallo, und in einer Stunde zum Kloſter Philotho; dann nach Iverone auf der Wieſe, wo ich ſehr hoͤflich em⸗ pfangen und zum Verweilen genoͤthigt wurde. Ich fand einen alten Biſchof von Lemnos, welcher ſich turuͤck gezogen hatte, und einen Archi⸗Mandriten aus


