26 bieher kommen, verkaufen. Auch gedeihet einiges
Oliven⸗ und Fichtenbaͤume. In der Naͤhe der Stadt iſt ein aufloͤſendes und abfuͤhrendes Waſſer, ohne be⸗ ſonderen Geſchmack, welches vorzuͤglich gegen ſpohili tiſche Zuſtaͤnde dienen ſoll.
Etwa 1/½ Meile oſtwaͤrts iſt die unbewohnte In⸗ ſel Anderevetho, welche zur Viehweide dient.
Korn auf dieſer Inſelz auf deren Huͤgeln Wachholder⸗,
Wir fuhren an die mit Schenken und Kramlaͤden be⸗
ſetzte Inſel Halki, auf deſſen Huͤgel das Kloſter der b. Dreieinigkeit den Fremden zur guten Her⸗
berge dient. Wir begaben uns ſuͤdlich in das ſchoͤng
Kloſter Panaieg. Weiter nordwaͤrts iſt das Kloſter des h. Georg mit großen Gebaͤuden fuͤr die Frem⸗ den, welche zur Zeit beſonders aus der Hauptſtadt dahin fluͤchten. Dieſes Kloſter gehoͤrt dem Erzbiſchofe von Chalcedon, die beiden anderen aber dem Patriar⸗ chen von Konſtantinopel. Auf der Inſel Halki
waͤchſt uͤͤbrigens nur wenig Getraid und eben ſo ſtar⸗
ker als guter weißer Wein. Damit wir wieder auf das feſte Land kamen, verfuͤgten wir uns uͤber Pan⸗ tek in die kleine Stadt Kortalz 2 Stunden weiter in die Stadt Kadikui an der Weſtſeite des Vorge⸗ birges, auf welchem Chaleedon ruhte.
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