Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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welches er Blumenfeld nannte. Er wurde zu Iſmit im armeniſchen Kirchhofe beigeſetzt, und ſein Anden⸗ ken durch eine lateiniſche Inſchrift verewigt.

Am 11ten wendeten wir uns aus Iſmit 3 Mei⸗ len von der Straße gegen Nord zu dem Alaunwaſſer Chaieſu, welches in großer Menge nach Konſtan⸗ tinopel geliefert wird, und gegen die Stein⸗Krank⸗ heit wirkſam ſeyn ſoll, wie gegen die rothe Ruhr. Zehn Meilen von Iſmit liegt der kleine Flecken Korfau an dem Meere, in deſſen Naͤhe die alte Stadt Aſtakus gelegen ſeyn mag. Am 12ten bega⸗ ben wir uns zum kleinen Hafen Mahollom, wo die Bourſiſche Karawane von Dil!l! auf der andern Seite des Meerbuſens landet. In 8 Meilen erreichten wir die Stadt Gebſeh auf einer Anhoͤhe, ungefaͤhr eine Stunde vom Meere. Man glaubt, hier ſey Libyſſa gelegen, in deſſen Naͤhe hielt ſich Hannibal auf, als er zum Koͤnige Nikodemus von Bithynien ſich gefluͤchtet hatte; daſelbſt vergiftete er ſich auch, als er ſich uͤberzeugte, verrathen zu ſeyn. Er foll daſelbſt ei⸗ nen Thurm mit 4 Eingaͤngen auf 4 Seiten gebaut haben, um bei jedem Ueberfalle zu entwiſchen. Die⸗ ſer Thurm hatte wahrſcheinlich eine erhoͤhte Lage, denn er hat die Roͤmer von Weitem entdeckt, als ſie kamen, ihn zu uͤberfallen.

In einer Entfernung von 8 Meilen iſt die kleine Stadt Pantik am Meere, welche das Pantichio in der Reiſe⸗Beſchreibung des Antoninus ſeyn muß⸗