Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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wohnt da. Etwa 200 armeniſche Familien ſtehen un⸗ ter einem Erzbiſchofe, welcher ſich in einem s bis 6 Meilen entfernten Kloſter oͤfters aufhaͤlt, und werden von einem Prieſter beſorgt. Etwa 100 griechiſche Fa⸗ milien erfreuen ſich eines Erzbiſchofs mit einer Kir⸗ che St. Panthaleon auher der Stadt, welcher da⸗ ſelbſt begraben iſt. Auf der Spitze des hoͤchſten Huͤ⸗ gels befindet ſich das wichtigſte Alterthum einer Mauer aus Backſteinen, welche nach K. Konſtantin erbaut ſeyn mag. Eine ehemals praͤchtige Ciſterne iſt noch aus Ueberbleibſeln einiger Saͤulen⸗ und Bogenreihen von Backſteinen zu erkennen.

Von Ismit nach Isnik(Nizaͤg) moͤgen 32 Mei⸗ len uͤber Sabaniah fuͤhren, welches 12 von erſterem und 20 von letzterem entfernt iſt. Vielleicht iſt dieſes das Lateas der Tabellen, oder das Libo der Reiſe⸗Beſchreibung auf die Straße von Nikome⸗ dien nach Nizaͤa. Der iſmitiſche Meerbuſen (von etwa 30 Meilen in der Laͤnge) hieß vor Alters Aſtacenus und Olbianus, und das mittaͤgige Vorgebirge jenes des Neptuns. Pronectas wird als wichtiger Handelsort Nikomedien gegenuͤber angefuͤhrt. Drepane, welches K. Konſtantin zur Ehre ſeiner Mutter Helenopolis nannte, wird ebenfalls an dieſen Meerbuſen geſetzt. Der Geſchicht⸗ ſchreiber Arrian war aus Nikomedien, und nahe bei dieſem Meerbuſen hielt ſich der beruͤchtigte Fuͤrſt Tekely oder Thokoly in ſeinem Landhauſe auf,