Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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jemals durchwanderte; ſie iſt ſehr fruchtbar ohne alle Steine.

Am 10ten erreichten wir Ismit oder Nikome⸗ dien, deſſen Begruͤnder Olbia ſeyn ſoll, deſſen Er⸗ bauer der Koͤnig Nikomedes von Bithynien war. Die jetzige Stadt liegt am Fuße zweier Huͤgel, unweit der nordeoͤſtlichen Ecke des Meerbuſens. Alle Haͤuſer, beſonders an den Huͤgeln, ſind mit kleinen, durch Baͤume bepflanzten Gaͤrten, oder Hoͤfen verſe⸗ hen; die Weinſtoͤcke werden wie an gegitterten Daͤ⸗ chern hinauf gezogen, was der Stadt zur beſonderen Zierde dient. Die Stadt hat eine herrliche Lage, iſt von gebautem Lande umgeben, und mit vielen Kram⸗ laͤden in 45 Straßen naͤchſt dem Meere um einige große runde Herbergen verſehen. Die meiſten Haͤuſer ſtehen auf den Seiten der Huͤgel. Die Chriſten woh⸗ nen oben auf der Spitze, weil die Tuͤrken zu traͤge ſind, ſo hoch zu ſteigen. Da hier alles ſich ſammelt, was in die Hauptſtadt beſtimmt iſt, ſo ſollte man ei⸗ uen ordentlichen Strand fuͤr die großen Schiffe finden, welcher nur durch einige Wiederlagen aus Holz erſetzt wird. Da nur 36 Meilen zu Land nach Seutari ſind, ſo mag kaum s0 viel weniger 100 Meilen zur See nach Konſtantinopel ſeyn. Hier enden alle Karawanen ihre Zuͤge zu Land, wenn ſie nicht ihre eigenen Laſtthiere haben. Hier wird viel Zimmerholz und Schiffe verkauft, auch viel Salz aus den Werken jenſeits des Meerbuſens, und der Paſcha der Gegend