Teil eines Werkes 
2. Th., 1. Bdchn (1829)
Entstehung
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gebung deſſelben findet man verſchiedene Grabſchriften in Steine gehauen. Vielleicht war hier Bithynium, ſpaͤter Claudianopolis genannt, der Geburtsort von Antinous, wovon vielleicht der Name Anti⸗ niopolis der Tabellen kam. 6

Am 6ten reiſten wir 18 Meilen durch ſchoͤne Bu⸗ chen⸗ und Ahorn⸗Waͤlder, uͤberſchritten den Fluß Lanſu, wanderten durch den Flecken Lasjah, wo viele Herbergen fuͤr die Pflege der Reiſenden ſind, und uͤbernachteten auf einer Wieſe. Ich ſah an dieſem Tage die meiſten Arten von Baͤumen aus Birken und Ruͤſtern. Am Iten machten wir einen Marſch von 44 Meilen, zur Haͤlfte durch ſchoͤne Eichenwaͤlder. Am sten erreichten wir die kleine Stadt H andake, welche das Manoris der Tabellen ſeyn mag, und ſich meiſtens von Karawanen naͤhrt. Wir kamen in die ſchoͤnſte eingeſchloſſene Ebene von 3 Stunden in der Breite, welche mit vielen Nußbaͤumen und Eber⸗ eſchen ordnungslos beſetzt iſt. Der große See Saba⸗ niah iſt auf der Suͤdſeite der Huͤgel, welche dieſe Ebene theilen, iſt Stunde breit, und mehr als 2 lang. Unter anderen Fiſchen gibt es beſonders Kar⸗ pfen, welche in Kaͤhnen aus einem ausgehoͤhlten Stuͤcke Holz gefangen werden. In der kleinen Stadt Saba⸗ niah vereinigen ſich alle Straßen nach Konſtanti⸗ nopel, wovon ſie viele Vortheile zieht. Die an⸗ graͤnzende Landſchaft war die angenehmſte, welche ich