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ſehr gut zum Faͤrben benutzt; auch die Wurzeln der Baͤume dieſer Gegend gaben eine Tinetur, welche dem Scharlach und Purpur ganz gleich kam. Jetzt aber ſieht man um den Huͤgel nur Geſtraͤuche, deren Wurzeln nach der verſteinernden Kraft dieſes Waſſers, mit einer Steinrinde uͤberzogen ſind, welche vielleicht ehemals zum Faͤrben dienlich war. Das Waſſer lauft jetzt in 3 F. weiten Kanaͤlen, und dieſe haben auf beiden Seiten eine Steinrinde, etwa ½ Fuß dick. Jene Seite des Huͤgels, an welcher das Waſſer ablauft, hat eine weiße Rinde, und die Kanaͤle, welche dasſelbe durch die Stadt auf die Ebene leiteten, ſind ganz ausge⸗ fuͤlt, wie die Bogen der Waſſerleitungen. Das Ganze glich einem dichten Felſen. Gegen die Spitze des Berges ſah ich verſchiedene Loͤcher, worin das Re⸗ genwaſſer ſich geſetzt hat, welche von ſchwefelichter Rinde begraͤnzt waren; an einigen Orten waren kleine Haufen von dichten Steinen, welche dem weißen Salze glichen. Bei dem Waſſerfalle bildete ſich eine herabhaͤngende Verſteinerung, wie Felſenſtuͤcke.
Die Seite der Huͤgel iſt unten ſo weiß, wie Baumwolle, woher auch die Benennung Pambuk⸗ Kaleſi, oder Baumwollen⸗Kaſtell kommen mag. Das Waſſerbecken iſt umgeben von Truͤmmern einer Saͤu⸗ lenreihe, Mauer, Portiko's und andern Gebaͤuden. Gegen Mitternacht des Waſſers befindet ſich ein laͤng⸗ licht viereckiges Gebaͤude, von welchem eine offene Saͤu⸗ lenreihe zum Becken vielleicht gezogen war. Man ſollte


