Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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wohnte daſelbſt in einer Herberge, welche zugleich zu einem Stalle diente, und mit Sophas und Kaminen zur Bequemlichkeit der Reiſenden verſehen war. Mein Begleiter gab mir zu verſtehen, daß ich den zwei Kom⸗ mandanten des Kaſtelles Geſchenke von Kaffee machen muͤßte. Ich verweilte einige Tage zur Beſichtigung der Alterthuͤmer; Nachts wurde ich durch große Ka⸗ rawanen ſehr beunruhigt, welche von Smyrna nach Guzelhiſſar gingen. Die Prophezeihung der Of⸗

fenbarung Johaunes, daß der Leuchter von dieſem Orte genommen werden würde, iſt ſo buchſtaͤblich er⸗

fuͤllt worden, daß man auf zwei Stunden weit keine Chriſten findet. 4 211 Gegen das Meer iſt eine Ebene, welche eine Stunde breit iſt und ſich nach der nord⸗oͤſtlichen Ecke jenes Meerbuſens erſteckt, wo das große Vorgebirge beginnt, welches weſtwaͤrts nach Scio ſich zieht. In einer kieinen Entfernung vom Meere erweitert ſich dieſe Ebene zirkelfoͤrmig, und gegen Suͤd iſt ein klei⸗ nes Thal, welches eine halbe Stunde zwiſchen den Bergen ſich hinzieht. Auf der nord⸗oͤſtlichen Ecke dieſer Ebene iſt der Zugang zur kleinen Ebene zwiſchen den Huͤgeln, wodurch der Kagſter fließt. Diefer macht ſo viele Kruͤmmungen gegen Suͤd⸗Weſt, wo er ſich wie Maͤander dreht, daß die Duͤrken ihn den klei⸗ nen Mandras nennen. Ein großer TCheil der Ebene, vorzuͤglich ſuͤdwaͤrts des F. uſſes, iſt ein Moraſt, wel⸗ chen man nach ſtarkem Regen nicht durchwaden kaun.