Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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verſieht alle benachbarte Orte, auch Samos, mit Reiß, Kaffee, Flachs und Hauf aus Aegypten, gro⸗ bem wollenen Tuche aus Salonika, Baumwolle und indiſcher Leinwand, welche uͤber Smyrna gelie⸗ fert wird, und vielen andern Gegenſtaͤnden aus andern Gegenden. Man liefert auch Korn nach Samos und den benachbarten Inſeln. Die Stadt wird zwar mit vielen Weinbergen umgeben, der Wein iſt aber nicht gar gut, obſchon Epheſus vor Alters wegen des Wei⸗ nes beruͤhmt war. Auch werden ſehr viele getrocknete Roſinen nach Aegypten geliefert.

Ich langte Abends ganz ſpaͤt zu Scala Nuova an. Drei Janitſcharen begleiteten mich an das Haus des Erzbiſchofs von Spheſus. Die Furcht vor den Soldaten iſt hier ſo groß, daß man meine Begleiter zuerſt vor den Erzbiſchof brachte und von ihm bewir⸗ then ließ, waͤhrend ich in einem andern Zimmer et⸗ was zu eſſen erhielt. Erſt nach der Entfernung der Janitſcharen wurde ich auch zum Erzbiſchofe gefuͤhrt, welcher ein alter ehrwuͤrdiger Mann, und wie andere griechiſche Prieſter gekleidet war; nur war er mit einer rothen Scherpe aus Kamee.⸗Haaren umguͤrtet. Des andern Tages begab ich mich in eine Herberge, und durch Huͤlfe einiger andern Perſonen, welchen ich auch 3 empfohlen war, bekam ich einen Tuͤrken als Begletter gach Spheſus. i

Wir kamen im Flecken Ajaſoluck an, welcher nord⸗oſtwaͤrts der alten Stadt Epheſus liegt. Ich