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gemacht, nur an einigen Stellen zog er ſich uͤber Bo⸗ gen von 60 Fuß hoch. Jenſeits deſſelben ſind an dem andern Huͤgel viele Steingruben oder große viereckige Plaͤtze ausgehauen..
Eine halbe Meile weſtwaͤrts der alten Stadt zie⸗ ben ſich die Huͤgel gegen Nord. Der Juno⸗Tempel lag nahe am Meere, und die vorderſte Seite war ge⸗ gen Oſt gekehrt. Es war ein außerordentliches Ge⸗ baͤude, ſowohl nach ſeiner Groͤße, als Bauart. Auf der Nordſeite ſieht man noch Reſte von Fuß⸗Geſimſen und Wuͤrfeln verſchiedener Saͤulen, meiſtens mit Erde uͤberſchuͤttet, auf der Suͤdſeite eine faſt ganze Saͤulen⸗ Schaft. Die Pfeiler ſind aus weißem, der Grund aus grauem Marmor. Einer von den Schaften, wel⸗ cher ganz zu ſeyn ſcheint, beſteht aus 47 Steinen von 2—3 ⁄½2 Fuß dick. Dieſe ſind wie durch ein Erdbeben aus einander geruͤckt. Ich ſah auch Stuͤcke zwei run⸗⸗ der Kapitaͤler aus grauem Marmor; eines hatte 4. Fuß⸗ 5 Zoll im Durchmeſſer. Da aber die aͤußeren Pfeiler 5 Fuß 6 Zoll haben, ſo gehoͤrten wahrſcheinlich dieſe doriſchen Kapitaͤler zu Saͤulen innerhalb des Tempels, welcher wegen der Menge ſchaͤner Bildniſſe beruͤhmt war. Nordweſtlich des Tempels ſind drei kleine Huͤ⸗ gel, und weſtwaͤrts viele Spuren von Gebaͤuden. Eine⸗ halbe Meile weſtwaͤrts des Tempels fließt der kleine. Imbraſius, an welchem Juno geboren ſeyn ſoll. Er kommt vom Berge herab. und fließt bei dem Flek⸗ ken Baounda nahe an dieſen Bergen vorbei. Die


