Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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333 Oſtwaͤrts deſſelben iſt das ſuͤdliche Vorgebirge der Inſel; weſtlich ſind zwei k ve Meerbuſen, welche gegen Suͤd⸗ Oſt offen und vortt che Hafen ſind. Die zwei Vorge⸗ birge des nördlichen Hafens ſcheinen dem feſten Lande am naͤchſten zu ſeyn. Auf dem ſuͤdlichen Vorgebirge bietet ſich eine entzuͤckende Ausſicht neben Truͤmmern eines ehemals feſten Thurmes dar. An beiden Buſen moͤ⸗ gen Flecken geweſen ſeyn; in jedem iſt eine Kirche. Suͤdteſtwaͤrts dieſes Vorgebirges iſt ein anderes, und jenſeits deſſelben ein kleiner Meerbuſen. Die alte Stadt Samos hat gegen Weſt eine Laͤnge von 800 Schritten; ihre Mauern waren ſowohl auf der inne⸗ ren als aͤußeren Seite mit weißem Marmor bekleidet, und mit kleinen Steinen gemauert; ſie ſind 10, 12, 45 Fuß dick, und nach ihrer Lage mit großen Qua⸗ derſteinen bedeckt. Das große Theater iſt aus weißem Marmor gebaut. Auf der Weſtſeite der Stadt ſind. noch Ueberbleibſel einiger anſehnlichen Gebaͤude. Weſt⸗ waͤrts derſelben ſind einige Gewoͤlbe, wie die Kram⸗ laͤden der Morgenlaͤnder. Weſtwaͤrts der Truͤmmer iñ ein großer, mit einer Mauer umgebener Deich, wel⸗ cher das von den Huͤgeln herab fallende Waſſer ſam⸗ melt. Der Huͤgel bei dem unteren Theile der Stadt iſt aus weißem Marmor; an der Seite ſind mehre Steingruben. Das Waſſer mußte durch eine koſtſpie⸗ lige Leitung in die Stadt befoͤrdert werden; die noch zu ſehenden Reſte beginnen an dem Fluſſe Imbra⸗ ſius. Der Waſſer⸗Kanal war auf eine niedrige Mauer