Teil eines Werkes 
1. Th., 3. Bdchn (1828)
Entstehung
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die ſich zuruͤck ziehen mußten. Als ſie jedoch nicht lange nachher Modon erobert hatten, erſchienen ſie wieder vor Navarin, deſſen Beſatzung ſich nach kur⸗ iem Widerſtande ergab. Nichts deſto weniger bemaͤch⸗ tigten ſich die Venetianer bald darauf, unter Anfuͤh⸗ rung eines gewiſſen Demetrius aus Modon, Na⸗ varin's wieder. Dieſer Demetrius in Verbin⸗ dung ſeines Freundes, eines Albaneſers, erſchien ploͤtzlich vor der Stadt, drang in die offen ſtehenden Thore, und hieb die Garniſon nieder. Die Tuͤrken wollten die Stadt wieder haben, und erſchienen auf der Landſeite mit einer ſtarken Reiterei, von der See⸗ ſeite blockirten 14 Galeeren und s Rennſchiffe die Stadt. Zwar lagen 3 venetianiſche Galeeren zur Be⸗ wachung des Hafens in demſelben; allein ohne Be⸗ ſorgniß eines feindlichen Aufalls, waren ſie bei Er⸗ ſcheinung der Tuͤrken ſo uͤberraſcht und außer Faſſung, daß es dieſen leicht gelang, in den Hafen zu dringen, und ſich der Galeeren zu bemeiſtern. Die feige Manu⸗ ſchaft derſelben warf ſich in kleine Nachen, und fluͤch⸗ tete ſich auf s große mit Kaufmanns⸗Guͤtern beladene Galeeren, die von Baruti kommend, nicht weit vom Eingange des Hafens vor Anker lagen, und bei dieſem Anblicke auch ſogleich die Flucht ergriffen. Die Beſatzung von Zunchio, Zuſchauer dieſes ungluͤcklichen Vorfalls, und von der Landſeite hart

behringt, hielt es nun fuͤr das Beſte, ſich zu er⸗ geben.