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handelte, und ſie nebſt ihren Frauen unverletzt nach Lepanto ſchickte. Dieß mißfiel aber ſeinen Soldaten ſehr: denn ſie haͤtten die Unglaͤubigen gerne gepluͤn⸗ dert und an das Ruder geſchmiedet.
V. Chiareuza liegt auf einem ſteilen Huͤgel
am rechten ufer des Fluſſes Igliaco, und am Meer⸗ buſen von Patras. Sie war die Hauptſtadt des Herzogthums gleichen Namens, und nnter den einge⸗ borenen Fuͤrſten, wie ſchon ihr Name ſagt, ſehr be⸗ ruͤhmt. Auch ſie wurde den Veuetianuern von den griechiſchen Fuͤrſten abgetreten. Sie iſt jetzt ganz ver⸗ fallen; wie auch der Hafen, der in geringer Entfer⸗ nung liegt, und einſt ſo gut und geraͤumig war, jetzt faſt ganz mit Sand angefuͤllt iſt.
VI. Camintza, das Olenus der Alten, liegt zwiſchen Chiarenza und Patras, am rechten Ufer des Fluſſes Pirus, 3 Meilen vom Meerbuſen von Patras entfernt. Ehemals eine große Stadt, Sitz eines Biſchofs, zum Erzbisthum Patras gehoͤrig, jetzt noch ein kleiner Flecken.—
VII. Zunchio, oder Navarino liegt 10 Mei⸗ len von Koron auf einer ſteilen Anhoͤhe, hat einen geraͤumigen Hafen, der 2000 Segel faſſen kann. AFn rechten Ufer des Hafens iſt Neu⸗Navarin erbaut. Alt⸗Navarin iſt eine Feſtung, und wurde oft von verſchiedenen Parteien erobert.
Im Jahre 4498 htelt es unter venetianiſcher Bot⸗ maͤßigkeit einen harten Sturm gegen die Tuͤrten aus,


