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Indeſſen verfloſſen kaum 2 Jahrhunderte, als Ko⸗ rinth den Venetianern von den griechiſchen Deſpo⸗ ten abgetreten wurde, um ſie fuͤr das viele Blut, das ſie zur Vertheidigung des Landes vergoſſen hatten, zu entſchaͤdigen.
Mahomed ll., deſſen Eroberungsſucht kein Recht ſchonte, nahm es den Venetianern wieder ab, und alle Muͤhe der Venetianer, es wieder zu erobern, war vergebens.
III. Akrokorinth, welches Korinthbeherrſcht, liegt auf einem ſteilen Felſen, iſt mit feſten Mauern uumgeben, und mit mehren Brunnen und reinem Quell⸗ waſſer verſehen. Es iſt durch Natur und Kunſt ſehr feſt, wurde jedoch durch die ſchlechte Vertheidigung mehrmals erobert, beſonders durch die Sizilianer un⸗ ter Anfuͤhrung des Nieeforo Calufo waͤhrend der Regierung des Kaiſers Emanuel Comnen.
IV. Patras liegt auf der Nordſeite eines hohen Berges, der nahe am Kapo Rio, ungefaͤhr 700 Schritte vom Meere entfernt iſt, und iſt der Sitz eines Erzbi⸗ ſchofes. Unter den griechiſchen Luͤrſten hatte es mit ſeinem Gebiete den Titel eines Herzogthums. Zu ſchwach, es ſelbſt zu vertheidigen, traten es die grie⸗ chiſchen Fuͤrſten den Venetianern im Jahre 1408 fuͤr eine große Summe Geldes ab, denen jedoch ſpaͤter die Tuͤrken es wegnahmen.
Im Jahre 1533 eroberte gher Doria die Stadt wieder; wobei er gegen die Garniſon ſehr menſchlich
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