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wurf getoͤdtet wurde. Sein Nachfolger, als General der Landtruppen, Bettino da Caleinato, hatte nicht ſeinen Heldenmuth. Eingeſchuͤchtert durch den Beglerbei, der mit 80,000 Mann heranruͤckte, un⸗ terließ er nicht nur die Belagerung von Korinth, ſondern ließ ſogar den Eximilon, der mit ſo vielen Koſten erſt erbaut wurde, ohne Vertheidigung..
II. Korinth, faſt in der Mitte des Iſthmus, dem aͤgaͤiſchen und joniſchen Meere gegenuͤber, liegt von Patras so, von Athen so, von Miſi⸗ tra so, und von Argos 28 Meilen entfernt, und wird von dem Kaſtell Acrokorinth beherrſcht. Sei⸗ ner vortheilhaften Lage wegen, wird es bald das Auge, bald das Band Griechenlands und die Feſte des Pe⸗ loponnes genannt.
Einſt die Hauptſtadt einer beruͤhmten Republik, reich und edel, iſt es jetzt, durch Krieg und Zeit, nur noch ein Haufe von Ruinen, von wenigen Menſchen bewohnt.
Roger der Normann, Koͤnig von Neapel, uͤberfiel Korinth, und war im Begriff, ſich in dem Beſitz deſſelben zu befeſtigen, als die venetianiſchen Truppen ſich mit dem geſchlagenen Heere des griechi⸗ ſchen Kaiſers Emanuel vereinigten, ihn ſchlugen und zum Ruͤckzug zwangen. Die Venetianer begnuͤg⸗ ten ſich damals mit der großen gemachten Beute, und zogen ſich zuruͤck, als man ihrer Huͤlfe nicht mehr bedurfte.


