Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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617 aus Funaht eines Ueberfalles von den Beduinen. Das

Dorf, obgleich nahe am Üfer des Fluffes, liegt faſt in der eite. mdit hielten unter Bulak, bei dem Dorfe an.

Den 4s. fuhren wir zwiſchen Wardan und dem kleinen Dorfe Guereiß; unterhalb dieſem iſt eine Viertel⸗Meile weiter das Dorf Geziret Wardan. An dieſem Orte lauft der Nil bis nach Etriß, Nordweſt ein Viertel Nord.

Als wir bei Geziret Wardan vorbei fuhren, ſahen wir eine Beerdigung. Vor der Begleitung gin⸗ gen zwei Fahnen, deren eine weiß, die andere roth war; ein Gebrauch, der in den Staͤdten nicht gewoͤhn⸗ lich iſt. Weiter ſahen wir das Dorf Mensgiz un⸗ terhalb Mensgi das kleine Dorf Monfi, und dieſen beiden gegenuͤber Etritz. Hier ging ich in das La⸗ ger meines Beduinen⸗Scheiks, bezahlte meine Schuld, und gab ihm einige Geſchenke.

Zwei Meilen unter Etriß fanden wir Abune⸗ chabe, und im Angeſichte deſſelben auf dem oͤſtli⸗ chen Ufer, Tahue. Um 9 Uhr Abends langten wir in dem ziemlich betraͤchtlichen Dorfe Jagnuß an. Hier ich zum erſten Male die kleine Frucht Nebka. Die Frucht gleicht einem kleinen runden Apfel, und

ſchmeckt demſelben aͤhnlich.

Den 20. ſetzten wir unſere Fahrt nach Raſchid fort. Unterhalb Jagnuß geht der Nil nach Nord ein Viertel Nordweſt; eine halbe Meile weiter ſieht man den Hrt Ikmas, und noch eine halbe Meile weiter den Flecken Texranaz er iſt mit guten Mau⸗ ern verſehen, und, wie alle Doͤrfer dieſer Gegend, ganz gus Erde erbaut. In ſeiner Nachbarſchaft ſieht mau die Ueberbleibſel einer alten Stadt, Ternuthis; dieſe Ruinen ſind unter dem Namen Abubellu be⸗ kannt. Die Einwohner von Terrana ſind ein boͤſes