Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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Surian weg, nachdem ich den Moͤnchen einige Geld⸗ ſtuͤcke gegeben hatte, mit dem Vorſatze, kein Kloſter mehr zu betreten. In einiger Entfernung liegt das Kloſter Amba Biſchoi. Unſere Reiſe war gegen Oſt gerichtet, wir gingen am außerſten ſuͤdlichen Ende des letzten Natrums⸗See's vorbei, welcher mit einer ungehenern Menge Enten aller Art bedeckt war. Das vierte dieſer Kloͤſter in der Wuͤſte ließen wir eine ſtarke Meile von uns zur Rechten liegen. Es war beſonders dem h. Macarius geweiht. Man nennt es auch Amba Monguar; die Araber ſagen bloß Monguar. Die herum liegenden Truͤmmer in ſei⸗ ner Nachbarſchaft, welche die Kopten fuͤr Ueberbleibſel des Kloſters des h. Macgrius halten, nennen die Araber Weiber⸗Schloß..

Wir reiſeten den ganzen Tag und die ganze Nacht, und kamen um s Uhr Morgens im Dorfe Etriß am weſtlichen Nilufer an. Das Lager der Beduinen, mit welchen ich reiſete, war in der Naͤhe aufgeſchlagen; der Scheik fuͤhrte mich in ſein Zelt, und ſogleich brachten uns die Weiber auf eine gaſtfreie Art zu eſſen. Wegen Mangels an Geld gab mir der Scheik einiges, welches ich, um ihn nicht zu kraͤnken, annahm. Der Fuͤhrung dieſes Scheiks hatte ich zu verdanken, daß ich bei dem Kloſter Amba Monguar den Nachſtel⸗ lungen arabiſcher Horden entging, welche bei mir Schaͤtze zu finden hofften.

Ich reiſete nach Wardan, welches eine halbe Meile gegen Suͤdoſt von Etriß liegt; es iſt ein gro⸗ ßes Dorf in einer kleinen Entfernung vom weſtlichen Nilufer auf der Stelle der alten Stadt Latopolis. welche der Latona geweiht war. Dieſer Ort war tuͤher wegen ſeiner Raͤubereien beruͤchtigt.

Ich dung mir ein Fahrzeug, um nach Kairo und Rgſchid zuruͤck zu fahren. Bei unſerer Fahrt ſahen wir die Einwohner eines Dorfes daſſelbe verlaſſen,