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Meer ohne Waſſer, Bahr belama, ein gltes Bette einer Verbindung zwiſchen den Seen Moͤris und Mareotis. Die Adlerſteine oder Aetiten ſiud in der umliegenden Gegend ſehr gemein. Die ver⸗ ſchiedenartig geſtalteten Felſen, welche aus dieſem Kanale hervor ragen, haben den Wahn erzeugt, als ſeyen ſie Ueberreſte von verſteinerten Fahrzeugen. Nicht ohne Ekel und Abſcheu gegen den ſchmutzi⸗ gen Geitz der Moͤnche, verließ ich das Kloſter. Oft hatten ſchon Araber auf uns gelauert. 3 XXVIII. Den 13. Januar 1718 verließen wir Zaidi el Baramus, und reiſeten 2 Meilen ugch Suͤdoſt an tiefen Schluͤnden hin, die mit großen Huͤ⸗ geln parallel liefen und am Rande ſteil ſind. Sie find offenbar das Werk von reißenden Stroͤmen. Wir naͤherten uns dem Kloſter Zaidi Su⸗ rian, ohne von den Arabern uͤberfallen zu werden. Es iſt wie Zaidi el Baramus gebaut, aber viel bequemer und beſſer eingerichtet. Es war ehemals in den Haͤnden ſyriſcher Moͤnche; die alte ſyriſche Kirche ſteht noch; ſie iſt ziemlich ſchoͤn, und mit Schnitzwer⸗ ken und Gemaͤlden geziert. Die Kopten bedienen ſich dieſer Kirche nicht. 3 3 In dem Kloſter⸗Garten ſah ich den Lelab, eine Art don großen, lange lebenden Bohnen, welche die ge⸗ woͤhnliche Nahrung der Aegypter ausmachen. Von einem ungeheuern Tamaninden⸗Baum erzaͤhlten ſie viel Fabelhaftes. Auf allen Maͤrkten in den aͤgyptiſchen Staͤdten trifft man die Schotten, die Koͤrner und das leiſch gekochter und zugleich mit Zucker vermiſchter amarinden an.—.— Die Karavanen bringen dieſe Art von dickem Ein⸗ gemachten aus dem Innern Afrika's nach Aegyp⸗ ren; ſie iſt eine unentbehrliche Sache, wenn man durch die Wuͤſte reiſen muß. 11 Den 14. um 3 Uhr Morgens reiſete ich von Zaidi


