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ort der Moͤnche bei Erſteigung der erſten Mauer durch die Araber. In dem kleinen Kaſtelle war eine Kirche, eine Ziſterne, Lebensmittel, und alles, was noͤthig war, eine lange Blokade auszuhalten. Die Kirche iſt einfach und ohne andere Verzierung als Straußen⸗ Eier und einige ſchlechte Gemaͤlde von Heiligen. Wir wohnten aus Langweile den gottesdienſtlichen Uebun⸗ gen der Moͤnche bei, und erregten durch Nachahmung ihrer Gebrauche oft Lachen. Die Kopten lieben läͤ⸗ ſtige Gehtänche; ihre Zeremonien folgen ſchnell auf einander. 3 4
Die Moͤnche erhalten ihre Lebensmittel jaͤhrlich von Kairo durch reiche Koptenz ſie ſind ſchmutzige, haͤßliche und ekelhafte Geſchoͤpfe. 3 3 3
In ihren Garten, wenn man einen kleinen mit Erde bedeckten Fleck ſo nennen darf, fand ich einige Atles und den Fulful Beladi, d. i. Pfeffer des Landesz dieſe Pflanze ſah ich an keinem andern Orte in Aegypten wieder. 4
In der Gegend der Natrums⸗Seen gibt es dichte und feſte Schichten Steinſalz, welches man in großen Maſſen bricht; es iſt von Außen blendend weiß, in ſeinem Innern roſenfarbig. 3
Außer dieſen verſchiedenen Salzarten bringen die Seen in der Wuͤſte Nitrie noch eine große Menge Schilfrohr hervor; die Aegypter ſammein es in der Abſicht, aus deſſen Blaͤttern Matten, und aus deſſen Stengeln Pfeifenrohre zu machen.
Außer dieſem Kloſter befinden ſich noch mehre andere in dieſer Wuͤſte; in einer Entfernung von un: gefaͤhr 2 Meilen ſtand gegen Suͤdoſt das Kloſter Zgidi Surian; auf der andern Seite der Natrums⸗Seen gegen Nordoſt ein Viertel Oſt gab es ein verlaſſe⸗ nes Gebaͤude, ehemals der Wohnort eines Kiaſchef zur Vertreibung der Beduinen.
Eine Tagreiſe weiter gegen Weſten liegt das


