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der Nebel verſchwunden war, ſahen wir von allen Seiten Herden von Gazellen und wilden Ochſen. Die Tiger uͤberfallen dieſe oft. Oft bemerkte ich friſche Spuren von Straußen im Sande.
Ungefaͤhr 13— 414 Meilen von Honezé waren wir ununterbrochen eine Flaͤche hinauf geſtiegen, die ſich ſtufenweiſe erhob, und kamen zu einer Kette von Huͤgeln, welche nach Nordweſt hinlief. Gegenuͤber in einer Entfernung von 3—4 Meilen lauft eine andere Huͤgelkette mit erſterer parallel. Sie bilden ein enges und mit engen und tiefen Schluͤnden durchſchnittenes Thal.
XXVII. Die Seiten dieſes Thales, von dem Gi⸗ pfel der Huͤgel bis mehr als die Haͤlfte von ihrer Hoͤhe, ſind ſteil; das uͤbrige iſt ein ſanfter Abhang von feinem, lockerem Sande. Im Grunde des Thales und am Fuße des oͤſtlichen Huͤgels liegen die Natrums⸗ Seen.
Man kann unmoͤglich den Umfang der Seen be⸗ ſtimmen; er aͤndert ſich mit der Jahreszeit. Wenn das Waſſer im groͤßten Ueberfluſſe vorhanden iſt, machen beide Seen nur einen aus, welcher mehr lang als breit, einen Raum von mehrern Meilen einnimmt. Zu andern Zeiten ſind dieſe Seen nur geraͤumige Teiche.
Die Natrum⸗Ladungen geſchehen vorzuͤglich im Monat Auguſt. Es findet ſich zwar das ganze Jahr, aber nur in geringer Menge. Man reißt es mit Eiſen los, ſchafft es mit Kamelen nach Ferrana, und auf


