Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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wo die Schiffe am Fuße des Schloſſes in Sicherheit ſiud, und vorwaͤrts demſelben eine gute Rhede iſt.

Auf dieſer Rhede, aber in zu großer Entfernung vön der Kuͤſte, verlor der brave aber ungluͤckliche Brueys eine ſo nachtheilige Schlacht gegen England unter Nelſon. 3

Wir ſtiegen bei einem Juden ab, und beſuchten nach Tiſche die Ruinen, welche in der Gegend ſind.

Die Spuren einer alten Stadt nehmen einen gro⸗ ben Umfang ein; aber alles iſt umgeſtuͤrzt, alles zer⸗ ſtoͤrt. Unter den Truͤmmern ſinden ſich noch viele ſchoͤne Ueberreſte. Am Seeufer ſieht man noch den ziemlich gut erhaltenen Grund eines regelmaͤßigen Gebaͤudes, in deſſen Mitte ein unterirdiſcher Gang iſt, welcher bis an das Meer fuͤhrt. Man ſieht verſchie⸗ denfoͤrmige Granitbloͤcke umgeworfen und an einander gehaͤuft. In der Mitte beſindet ſich eine weibliche Koloſſal⸗Statue, welche an ihrer ganzen Laͤnge kanne⸗ lirt iſt. Sie iſt von Granit, umgeſtuͤrzt, an einigen Theilen verſtuͤmmelt, und wird bei dem mindeſten Meeresſturme von den Wellen deſſelben bedeckt.

Nach der Meinung der Einwohner ſtellt dieſe Figur eine Tochter Pharao's dar. An der Seite dieſer Statue liegt eine ſehr große Sphinx, an de⸗ ren Unterlage eine Menge faſt gaͤnzlich ausgeloͤſchter Hieroglyphen ſtehen. Ein Theil derſelben iſt zer⸗ brochen.

Die hier befindlichen Truͤmmer kommen aus der