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ten und ſuͤßem Geruche, nud den Sykomor. Das Holz deſſelben brauchten gewoͤhnlich die Alten zu Mu⸗ mien⸗Kaſten. Ein kleiner ſeltener Baum in den Gaͤrten von Raſchid iſt der Schesme. Er traͤgt Bluͤten wie Huͤlſenfruͤchte, ſeine Blaͤtter ſind laͤng⸗ lich und vorne ſpitzig. Die ſichelfoͤrmigen Schotten
enthalten platte, herzfoͤrmige Koͤrner, welche die Ae⸗ gypter als unfehlbares Mittel bei Augenkrankheiten betrachten. Aus der Durra, einer Art großer Hirſe,
baͤckt man Brod, oder vielmehr eine Art ſchlechter Kuchen.
XIX. Zu Raſchid findet man Magazine voll Natrum, und Manufakturen, wo man dieſes ver⸗ braucht. Der Soda bedient man ſich zum Bleichen von Leinwand und Garn. Eben ſo bedient man ſich des Natrums ſowohl zum Bleichen, als zum Faͤrben, zum Ledergerben, zum Glasmachen, zum Reinigen der Leinenzeuge, zum Backen und zum Einſalzen des Fleiſches.
XX. Den 12. Nov. reiſte ich nach Abukir; die europaͤiſchen Schiffer nennen es durch Verſtuͤmmelung Bequiers. Dieſer Ort iſt nichts weiter, als ein Dorf mit einem Schloſſe, das auf der Spitze eines Vorgebirges ſteht, welches ziemlich weit in das Meer geht. Einige Klippen, die vorwaͤrts dem Gebirge ein⸗ zeln liegen, ſchließen in der großen Bai, welche die Kuͤſte an dieſer Stelle macht, einen kleinen Hafen ein,


