Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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das Thor gegen Mittag, ſo hat man eines von den erſtaunenswuͤrdigſten Denkmaͤlern vor ſich, das aus dem Alterthume auf uns gekommen iſt, die ſogenannte Saͤule des Pompejus.

Wenn man von der Saͤule von Alexandrien weiter gegen Suͤd reiſet, ſo geht man durch eine laͤng⸗ liche, geraͤumige und ziemlich tiefe Hoͤhlung. Sie enthaͤlt Ueberreſte von alten Gebaͤuden; die Einwohner nennen dieſen Ort Guirge. Von hier gelangt man zum Kanal oder Kaliſch von Alexandrien.

X. Alexandrien war ehemals von bluͤhenden Gefilden, nicht wie jetzt von Sau dwuͤſten, umgeben. Die Zerſtoͤrungswuth der Tuͤrken hat dieſe Waſſer⸗ maſſen, welche Fruchtbarkeit verbreiteten, ausgetroek⸗ net. Es iſt nichts mehr uͤbrig, als der Kanal von Nieder⸗Aegypten, welcher noch dazu im ſchlechten Zuſtande iſt, und ſein Waſſer zur Zeit der Ueber⸗ ſchwemmung zu Lats, Fuah Hogenüher⸗ aus dem Kil erhaͤlt. Man kann uͤber d von neuerer Bauart kommen. Bei der erſtern iſt an der Seeſeite der Eingang in die unterirdiſche Rinne, die das Waſſer in die Ziſternen fuͤhrt, deren Gewoͤlbe unter dem ganzen Umfange der alten Stadt ſich zo⸗ gen, und die Einwohner von Aley andpien damit verſurnt⸗

Die Ufer des Kanals beleben einige reiche Pro⸗

dukte der lebendigen Natur; weiterhin ſcheint dieſe

abgeſtorben zu ſeyn.

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