Teil eines Werkes 
2. Th., 2. Bdchn (1828)
Entstehung
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men. Die jetzige Stadt nimmt beinahe nicht den um⸗ fang innerhalb der Mauern ein; ſie iſt von dieſen durch große Zwiſchenraͤume getrennt, wo man das Bild der vollendetſten Zerſtoͤrung, Schutthaufen und zerſtreute Truͤmmer erblickt.

Die Materialien, die man, noch außer den Bruchſtuͤcken aͤlterer Denkmaͤler zur Erbauung eini⸗ ger von dieſen Thuͤrmen gebraucht hat, ſind von einer beſonderen Art. Gewoͤhnliche Steine ſieht man nur an Stellen, welche man ausgebeſſert, oder die man in neuern Zeiten erbaut hat. Urſpruͤnglich hat das Mauerwerk aus ſteinigten Maſſen beſtanden, die aus einer ſehr großen Menge kleiner, aus der Erde gegrabener ſpatiſcher Muſcheln gebildet ſind, und ohne Ordnung mit einer Art von Kitt vermiſcht, ſehr dicht und dauerhaft wurden.

IX. Gegen das öſtliche Ende des halben Mondes, welchen der neue Hafen bildet, trifft man nahe an der Kuͤſte zwei Obelisken, die Spißſaͤulen der Kleopatra. Eine von den Spitzſaͤulen der Kleo⸗ patra ſteht auf ihrem Fußgeſtelle noch aufrecht; die andere aber iſt umgeſtuͤrzt, und beinahe ganz mit Sand bedeckt. In der Naͤhe dieſer Obelisken ſtehen noch herrliche Spuren des Pallaſtes der aͤgyptiſchen Koͤnige. Sie ſind eine unerſchoͤpfliche Steingrube von Granit⸗ und Marmorſtuͤcken, welche die Alexandriner zum Baue ihrer Haͤuſer verwendeten.

Geht man aus der Mauer der Araber durch